Neuregelung zur Beangelung der Talsperre Quitzdorf

Die Beschneidung der Möglichkeiten des Angelns an unseren Gewässern gehen munter weiter.

Dieses Mal hat es die Talsperre Quitzdorf getroffen.

Die Gründe bleiben hier mal aussen vor. In Zukunft ist wikingische Härte, neue Methodik, Erfindergeist oder viel Kohle gefragt.

Spannend wird es ab Punkt sechs.

Neuregelungen zur Beangelung der Talsperre Quitzdorf (D06-123)
- gültig ab 01.01.2016 -


ACHTUNG: Fischereipachtgewässer – Angeln nur mit Erlaubnisschein der KREBA-Fisch
GmbH möglich!
Mitglieder im Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e.V. (AVE) haben diesen Erlaubnisschein im
Allgemeinen Erlaubnisschein des Verbandes integriert, Nichtmitglieder im AVE und Gastangler können
den Erlaubnisschein für die Talsperre Quitzdorf in der Region an ausgewählten Verkaufsstellen
kostenpflichtig erwerben.
Fischereipächter ist die KREBA-Fisch GmbH. Es gilt die Gewässerordnung des Landesverbandes
Sächsischer Angler e.V. (LVSA). Änderungen zum Angeln – siehe Erlaubnisschein.
Verkehrsbedingte Einschränkungen:

· mit Fahrzeugen aller Art sind nur öffentliche Wege zu befahren
· vorhandene Parkplätze sind zu nutzen
· eingeschränkte Parkmöglichkeiten
Wasserwirtschaftliche und naturschutzfachliche Einschränkungen:
· An allen wasserbaulichen Anlagen und auf Wasserflächen, die mit Bojen markiert und
abgegrenzt sind, ist das Angeln verboten.
Generell verboten ist das Angeln in folgenden Bereichen laut Karte:

· Teilstaubecken Reichendorf
· Stauwurzel Einlauf Schwarzer Schöps
· Bereich Vogelschutzinsel
· Bereich Kollm
· Bereich Staumauer und angrenzendes Gebiet
Die fischereiliche Nutzung erfolgt einvernehmlich mit der Freizeit- und Erholungsnutzung

Es gelten folgende Bedingungen für die Beangelung
Nur folgende Fanggeräte dürfen durch Erlaubnisscheininhaber verwendet werden:
· zwei Friedfischangeln, oder
· eine Köderfisch und eine Friedfischangel, oder
· eine Spinnangel, oder
· zwei Köderfischangeln, oder
· eine Flugangel
Folgende abweichende Regelungen zur geltenden Gewässerordnung des Landesverbandes
Sächsischer Angler e.V. gelten unverändert weiter:
· im Januar gilt ein Fangverbot für alle Raubfischarten
· pro Angeltag ist die Entnahme von nur insgesamt 2 Fischen der Arten Hecht und Zander erlaubt
· das Mindestmaß für die Fischarten Hecht und Zander beträgt 60 cm
· pro Tag dürfen nur 5 Barsche entnommen werden
· Karpfen ab 70 cm sind nicht in das Gewässer zurückzusetzen

Besondere Bedingungen:
1. Es gelten die Bedingungen der aktuellen Gewässerordnung des Landesverbandes Sächsischer
Angler e.V. (LVSA).
2. Von stehenden Fischfanggeräten und ständigen Fischereivorrichtungen ist ein Mindestabstand
von 50 m einzuhalten.
3. Die durch Bojen markierten Gewässerbereiche an Absperrbauwerken und alle sonstigen
wasserwirtschaftlichen Betriebseinrichtungen (Bereich Staumauer und Bereich Kollm) sind für
jegliche Fischereiausübung gesperrt.
4. Im Bereich des NSG „Stauwurzel“, des FND „Diehsaer Bucht“, des FND „Vogelinsel“ sowie im
Teilbecken Reichendorf besteht ganzjährig Angelverbot. Das Betreten und Befahren von
Gelegen ist untersagt.
5. Der Erlaubnisschein ist nur gültig bei vollständiger Ausfüllung durch den
Erlaubnisscheininhaber.
6. Der Angelplatz ist sauber zu halten. Abfälle sind wieder mit zu nehmen. Das Anlegen von

Lagerfeuern ist am gesamten Gewässer untersagt.
7. Verstößt der Angler gegen die gesetzlichen Bestimmungen oder die vorstehenden Regelungen,
kann der Erlaubnisschein sofort entschädigungslos eingezogen werden – unbeschadet der
Rechtsfolge.
8. Bei Kontrollen durch die staatliche Fischereiaufsicht oder die Verbandsgewässeraufsicht des
AV „Elbflorenz“ e.V. sind den Kontrollorganen der Fischereischein und der Erlaubnisschein auf
Verlangen zu Kontrollzwecken auszuhändigen.
9. Beim Fischfang dürfen Wasserfahrzeuge laut Anlage 2 zu § 17 Abs. 2 Satz 1 und 2
Sächsisches Wassergesetz verwendet werden (derzeit Ruderboote und Boote mit
Elektromotoren). Es gilt die sächsische Schifffahrtsverordnung und die
Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung. Bootsliegeplätze dürfen nur mit nachweislicher Erlaubnis

des Eigentümers oder Pächters der jeweiligen Fläche genutzt werden.
10. Das Ausbringen von fest verankerten Bojen zur Markierung einer Futterstelle sowie
Abrissmontagen sind untersagt.
11. Das Zelten und Campieren ist im gesamten Bereich der Talsperre Quitzdorf untersagt.
Wetterschutzschirme mit einem Durchmesser bis 2,80 m dürfen verwendet werden.
Wetterschutzzelte dürfen nur nach Absprache mit dem jeweiligen Eigentümer bzw. Pächter des
Uferabschnittes aufgestellt werden. Ein entsprechender Nachweis über die Erlaubnis ist den
Kontrollorganen auf Verlangen vorzuzeigen.
Der Erlaubnisschein ist nur gültig, wenn dieser vom Erlaubnisscheininhaber (Angler)
vollständig ausgefüllt und unterschrieben wurde.


Die Neuregelungen treten mit Wirkung vom 01.01.2016 in Kraft

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