Barschgewässer in Sachsen und der Lausitz

Barsche kommen in fast allen Gewässern der Umgebung vor. Hier sind nur die erwähnenswertesten aufgeführt.

 

Der Stausee Bautzen beherbergt stattliche Barsche. Ums sie zu fangen, ist meist ein Boot erforderlich. Nur hinter den Bojen am Einlauf, sind sie auch vom Ufer aus befischbar.

Mit dem aufkommen der Drop Shot- Angelei, konnten wir vor Jahren gute Fänge verbuchen. Nun kennen die Barsche auch diese Köder und das Angeln auf sie ist schwieriger geworden. In Ufernähe findet man sie heute am Rand der Weiden, in Dahlowitz. Sonst tummeln sie sich in den Resten der Dörfer am Grund.

In den letzten Jahren wurden immer wieder einzelne Fische zwischen 40 und 50 cm gefangen. Die Größten konnten aber immer erst zum Ende des Herbstes und im frühen Winter überlistet werden.

Pro Angeltag dürfen nur 5 Barsche über 30 cm entnommen werden.

 

Der Stausee Quitzdorf ist immer für einen kapitalen Barsch gut. Im Bereich der Anglerinsel findet man sie an guten Tagen an beiden Ufern. Mit dem Boot und einem Echolot stehen die Chancen aber besser. Zum Ende des Jahres ziehen sich die Fische in Richtung Staumauer zurück und dann fällt die großflächige Suche weg. Fische bis 50 cm, werden über das ganze Jahr immer wieder gefangen.

Pro Angeltag dürfen nur 3 Barsche entnommen werden.

Harald Weber
Harald Weber

In der Talsperre Malter sind die Barsche etwas dünner gesät. Größere Exemplare bewegen sich um 40 cm. Es werden hin und wieder auch Fische bis an die 50 cm gefangen. Durch fehlende Besatzmaßnahmen und ständige Bauarbeiten, verbunden mit wechselnden Wasserständen, gestaltet sich das Angeln oft schwierig. Die besseren Karten hat man mit einem Boot.

Im Knappensee werden immer wieder schöne Barsche gefangen. Fische zwischen 40 und 50 cm sind das ganze Jahr über möglich. Das Angeln vom Ufer ist aber meist sinnlos, da sich ein bis zehn Meter unter Wasser reichender Pflanzengürtel in der Uferregion, rund um das Gewässer gebildet hat. Ein Boot ist zum Fang guter Barsche erforderlich.

Ab dem Herbst 2013, wird uns dieses Gewässer durch beginnende Sanierungsarbeiten fehlen.

Als das Rückhaltebecken Karlsdorf vor ein paar Jahren wieder vom AVE zurück gepachtet wurde, staunten wir über die Barsche im Gewässer. Wir wollten Aale fangen, aber nach kurzer Zeit pfiffen die Bissanzeiger der Grundangeln und zwei Barsche über 35 cm fanden den Weg an Land. Nach weiteren Tests mit allen Angelvarianten, entpuppte sich das Gewässer als Barschgrube.

In der Zwischenzeit wurde das Gewässer abgelassen, der Ablauf repariert und neu besetzt.

Angeblich sollten alle mit einer Vorrichtung gestoppten Fische, wieder zurück gesetzt werden. Ein Probeangeln nach der erneuten Freigabe, brachte aber erst mal keine Erfolge mehr. Vielleicht ist es nun wieder besser geworden.

Im Stausee Sohland erreichen die Barsche noch keine Ausnahmemaße, aber sie sind auf dem Vormarsch.

Beim Spinnangeln auf Hecht, geht ab und zu auch ein schöner Barsch über 30 cm an den Haken. Im Herbst sind die Fänge am besten.

Im Gondelteich in Oppach treiben ebenfalls Barsche ihr Unwesen. Barsche bis 40 cm sind möglich, aber schwer fangbar. Auch wenn der Tümpel klein erscheint, ist Anstrengung, Ausdauer und Gewässerkenntnis gefragt. Die Großen verstecken sich in den Schwärmen der jüngeren Fische und sind nicht leicht heraus zu picken.

Im Speicherbecken Rachlau sind keine Urviecher zu erwarten. Ab und an gehen aber Barsche über 30 cm an die Angel. Wir haben selbst auf Teig und Mais Barsche gefangen, ohne das die Montagen bewegt wurden. Leider sind die Stachelräuber sehr schwer zu finden. Im Sommer eignen sich vor allem die Flachwasserbereiche für einen Ansitz.

Die Elbe ist der Fluss in Sachsen, mit dem besten Barschbestand. An Hindernissen, Brücken und Kehrwassern warten viele gute Barsche. Oft werden Barsche über 30 cm gefangen. einige knacken sogar die 50 cm Marke. Das Barschangeln verspricht das ganze Jahr über Erfolg.